DBU-Studie: Mehrheit der Anwohner hat keine Probleme mit Windpark-Geräuschen

Nach einer Studie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fühlt sich die große Mehrheit der Anwohner von Windparks nicht durch WEA-Geräusche gestört.

Um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Anliegen der Menschen zu gewinnen, hat die DBU die besagte Studie in Auftrag gegeben. Hierfür haben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg über einen Zeitraum von zwei Jahren das Lärmempfinden von insgesamt 200 Anwohnern unter stresspsychologischen und akustischen Aspekten analysiert. Die praktische Durchführung wurde vom Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) unterstützt.

Die Ergebnisse zeigen noch ein weiteres interessantes Phänomen: Wie sehr ein Mensch ein Geräusch als Lärm empfindet, hängt unmittelbar mit seiner grundsätzlichen Einstellung gegenüber der Windenergie zusammen: Menschen, die deren Nutzung bereits im Vorfeld grundsätzlich abgelehnt haben, fühlen sich insgesamt deutlich mehr durch Geräusche des Windparks gestört, als Personen mit neutraler oder befürwortender Haltung. Zwischen der Nähe zum Windpark und der objektiv empfundenen Belästigung zeigt sich hingegen kein bedeutsamer Zusammenhang.

Mehr Informationen zur Studie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt finden Sie hier!

 

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

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