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Aus dem Energiekonzept der Deutschen Bundesregierung

„Die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltschonenden Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.“

Deutsches Bundesumweltministerium

„Die Energiewende ist eine ethische und kulturelle Grundsatzentscheidung und sie beinhaltet die einmalige Chance, der Welt ein Beispiel zu geben, wie Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit in einer führenden Industrienation vereinbart werden können.“

Peter Sossna,
Bereichsleiter Energiedienstleistung und Erzeugung Stadtwerke Solingen

„Als Koordinator der ARGE Bergwind freue ich mich besonders, dass wir gemeinsam mit den Stadtwerken Solingen einen Beitrag dazu leisten können, die Energiewende regional voran zu bringen …“

Kerstin Griese,
Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation & Marketing, Stadtwerke Solingen

„Wir begleiten das Projekt Bergwind Solingen mit Öffentlichkeitsarbeit, weil uns daran gelegen ist, dass alle Bürger umfassend informiert sind und ihrerseits Anregungen an uns herantragen.“

Andreas Schwarberg,
Geschäftsführer der Stadtwerke Solingen

„Die Stadt Solingen hat sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen ausgesprochen und ein Konzept zum Klimaschutz verabschiedet. Darin werden die Möglichkeiten für den Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort und in der Region dargestellt.

Als städtische Tochter und regional verwurzelter Energieversorger stehen die Stadtwerke Solingen ebenfalls in der Verantwortung für das Erreichen der von der Stadt beschlossenen Klimaschutzziele. Wir wollen die Energiewende vor Ort aktiv mitgestalten. Dabei verfolgen wir das Ziel, möglichst viel Energie aus erneuerbaren Energiequellen in Solingen selbst zu erzeugen und betreiben hierfür bereits Solaranlagen, Wasserkraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung und Biomasseanlagen. Die Windenergie ist ein weiterer Baustein, den wir nutzenwollen. Dies umso mehr, als dass schon ein Windrad 1,68-mal mehr Energie produziert als die gesamten Photovoltaikflächen, die in Solingen derzeit installiert sind.

Die Diskussion um Windkraftanlagen in Solingen zeigt, dass der Ausbau von Windenergie in Solingen und im Bergischen Land nicht einfach ist. Daher haben wir uns für den Ausbau der erneuerbaren Energien kommunale Partner gesucht. Durch die Zusammenarbeit in der ARGE Bergwind haben wir die bestmögliche Vorbereitung der Projekte und eine gerechte Verteilung von Lasten in der Projektabwicklung erreicht. Dabei konnten auch geeignete Flächen gefunden werden. Nun geht es darum, auszuloten, ob und wie wir diese Flächen tatsächlich nutzen können.

Die Windenergie ist ein richtiger Schritt zur Umsetzung der Energiewende und zu einem gesunden Energiemix. Wir tragen so als Stadtwerke dazu bei, dass die Windenergie in der Stadt Solingen und im Bergischen Land eine realistische Chance hat – jedoch nur dort, wo es für Mensch, Tier, Natur und Landschaft verträglich ist.“

Dr. Ulrik Dietzler,
ARGE Bergwind

„Auf Initiative der Stadtwerke Solingen haben sich im Jahr 2011 mehrere bergische Stadtwerke sowie der Wupperverband in der ARGE Bergwind zusammengeschlossen.

Die Mitglieder haben vereinbart, bei der Auswahl und Steuerung von möglichen Standorten für Windräder eng zusammenzuarbeiten, eine gemeinsame Planung zu verfolgen, gemeinsam in Windparks zu investieren und diese dann auch gemeinsam zu betreiben.

Wir wollen die kommunale Energiewende aktiv fördern und dazu beitragen, dass die bergische Region und ihre Bürgerinnen und Bürger langfristig davon profitieren.

Die Zusammenarbeit in der ARGE verfolgt mehrere Ziele: Die Versorgung der Bevölkerung mit erneuerbaren Energien soll sichergestellt werden. Daher müssen die vorhandenen guten Windverhältnisse auch genutzt werden!

Bei der Festlegung von möglichen Flächen für Windräder gelten einheitliche Grundsätze für die gesamte Region – also auch für Solingen. So werden Nutzen und Lasten gerecht verteilt.

Die Belange des Umwelt- und Artenschutzes werden umfangreich berücksichtigt, daher haben wir für die Wahl der Flächen strenge Maßstäbe angelegt. Außergewöhnliche Landschaften und Naturschutzgebiete sind gänzlich von der Nutzung ausgeschlossen.

Und schließlich wird durch das gemeinsame Vorgehen und die eng abgestimmte Planung gewährleistet, dass künftig Windräder auf dafür geeigneten und von den Städten ausgewiesenen Flächen errichtet werden können.“

Manfred Krause,
Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Solingen

„Als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Solingen und als Politiker liegt mir die zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Entwicklung unserer Stadt zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger am Herzen. Die Energiewende ist zweifellos für unsere Zukunft lebensnotwendig und ihre Gestaltung daher eine verantwortungsvolle Aufgabe. Deshalb freue ich mich sehr, dass in Solingen das Thema Windenergie offen und im Sinne des Gemeinwohls diskutiert wird.

Eine nachhaltige Energieversorgung aller Bürgerinnen und Bürger mit erneuerbarer Energie erfordert eine vorausschauende Planung und unser gemeinsames Handeln. Sie erfolgt idealerweise dezentral mit kurzen Wegen zu den Verbrauchern. Das ist wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll, schont unsere natürlichen Ressourcen und ist zugleich gerecht. Unsere Verfassung spricht allen Menschen ausgeglichene soziale, infrastrukturelle, ökologische und kulturelle Verhältnisse zu und so sind auch die Belastungen gerecht zu verteilen.

Mir ist bewusst, dass mit jeder Entwicklung Veränderungen einhergehen, und Windräder bewirken eine Veränderung – auch am gewohnten Landschaftsbild. Sie bedeuten aber zugleich einen Schritt in die Zukunft. Gerade in unserer Region, wo Industriekultur und Natur auf engem Raum zusammengehören, wo Tradition und Innovation eng verknüpft sind.

Der Einfluss auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt, der mit einer nachhaltigen Energieversorgung verbunden ist, soll dabei so gering wie möglich sein. Nur mit einer umsichtigen Planung, einer Planung, die den Anspruch erfüllt, Bevölkerung, Natur und Umwelt bestmöglich zu schützen, hat die Windenergie in Solingen eine realistische Chance!“

Leserin des Solinger Tageblatts,
Ausgabe vom 25.02.2014

[…] Ich finde es toll, dass Solingen seinen Beitrag für erneuerbare Energie leistet. Die Windräder sind meiner Meinung nach ein gutes Zeichen und ein wichtiger Schritt. Optisch werden wir uns bestimmt auch ganz schnell an sie gewöhnen, wenn sie da sind. Mich stören sie nicht.“

Leser des Solinger Tageblatts,
Ausgabe vom 05.03.2014

[…] Jetzt muss ein Uhu zur Verhinderung herhalten, und ich frage mich, wann Kröten und Molche oder irgendwelche Pflanzen als Gegenargument herhalten müssen. […] Genau so verhält es sich mit der schönen „Bergischen Aussicht“. Wenn ich auf der Krahenhöhe die riesigen Strommasten und Leitungen sehe, ist nicht viel von der schönen Aussicht vorhanden. Nach der Havarie in Japan gab es den Aufschrei: Atomkraft abschalten! Kohlekraftwerke stilllegen! Ich bin dafür. Aber wo soll der Strom herkommen? Ich glaube, hier müssen alle mehr Kompromissbereitschaft zeigen, denn das sind wir unseren Nachkommen schuldig!